Tourismus-Upcycling – aus Alt mach Neu

Unsere Antwort für Ihren nachhaltigen Unternehmenserfolg

Upcycling ist ein mittlerweile gängiger Trend-Begriff vor allem aus DIY (do it yoursefl), Interior Design & Mode. Aus scheinbar alten, wertlosen und verbrauchten Dingen werden neue einzigartige, innovative Produkte hergestellt.

Wir interpretieren diesen Begriff neu und verwenden “Tourismus-Upcycling” als Synonym für eine Gesamtlösung um Beherbergungsbetriebe wieder auf Vordermann zu bringen. Das Konzept richtet sich in erster Linie an kleinere bis mittlere Hotels, sowie an Privatvermieter (Privatzimmer und Ferienwohnungen).

Stehen Sie aktuell vor der Entscheidung Ihr Hotel oder Ihre Pension zu renovieren und zögern hinsichtlich der Investitionen?
Steht eine Betriebsnachfolge an und Ihre Kinder sehen keine Zukunft im Familienbetrieb? Erzielen Sie angesichts der in die Jahre gekommenen Zimmerausstattung keinen adäquaten Nächtigungspreis mehr?

Wir finden, die guten alten Zeiten ganz schön. Denn sehr oft lässt sich bereits mit wenig finanziellem Aufwand, dafür aber kreativen Ideen und einem ganzheitlichen Konzept viel bewirken. Hier ein Beispiel für ein Hotelzimmer aus den 70er Jahren, das mit überschaubarem Aufwand upgecycelt wurde:

Individuelle, einzigartige Ideen schaffen.

Wir „upcyclen“ Ihren Betrieb auf einen modernen Standard. Entweder mit innovativen Renovierungsmethoden (Sandstrahlen, Trockeneis, Fliesenbeschichtung, Redution von Vertäfelungen, Deckenabhängungen, neuer Anstrich, etc.) oder durch größenvorteile beim Einkauf von neuer Zimmerausstattung.
Bei uns darf aber Mamas Lieblingssofa bleiben: Kombiniert mit trendigen Materialien und Textilien wird aus einem altmodischen Sofa ein einzigartiges Liebhaberstück, welches Ihrem Haus die Individualität und den persönlichen Touch verleiht.

Wir entwickeln mit Ihnen und unseren Partnern (Architekten & Designer, Einrichtungshäusern, Raumausstattern, Bau- und Generalunternehmen) GEMEINSAM eine Idee und ein Konzept. Dabei entscheidend ist die neue Positionierung, die nicht nur zu ihrem Haus sondern vor allem zu Ihnen selbst passen muss. Daraus entwickeln wir Ihre Geschichte und erzählen diese sowohl in den neuen Räumen, aber auch auf Ihrer Website, Ihren Drucksorten und bei PR Maßnahmen.

Wir unterstützen Sie von A-Z: Von der Projektierung des Umbaus und Abwicklung von Förderungsansuchen bis hin zu Marketingthemen wie neuer Website, Social Media Kampagnen, Newslettern und selbstverständlich auch bei der (Weiter-)Entwicklung von Logo und Drucksorten.

Im Interview mit der ÖHV - Österreichische Hoteliersvereinigung

TOURISMUS-UPCYCLING statt Renovierung

Hotelzimmer innovativ aufwerten, den Betrieb neu positionieren und das Angebot wieder vermarktbar machen: Das Tiroler Unternehmen fundus setzt auf „Tourismus-Upcycling“ als Gesamtkonzept und bietet Unternehmen auch mit kleineren Budgets die Chance zum Neustart.

Alte Einrichtung, sinkender Zimmerpreis und fehlende Investitionsmittel: viele österreichische Hotels und Vermieter stecken in einer Abwärtsspirale fest. Um für den Gast wieder attraktiv zu sein, muss jedoch nicht sofort ein Komplettumbau des Betriebes erfolgen, ist Manuel Lampe, BA, Geschäftsführer der fundus GmbH überzeugt. Sein Unternehmen setzt auf “Tourismus-Upcycling” – was er darunter versteht, erklärt er im Interview.

ÖHV: Herr Lampe, was unterscheidet Ihr Konzept von einer klassischen Renovierung?

Tourismus-Upcycling heißt für uns, aus dem Bestehenden etwas Neues zu machen, das am Markt erfolgreich sein kann. Es geht nicht darum, einzelne Zimmer aufzuhübschen, sondern ein nachhaltiges Konzept zu entwickeln, das zum Betreiber, zum Betrieb und zur Region passt. Wir entwickeln eine „Geschichte“ für den Betrieb und diese wird dann für die Gäste in der Ausstattung, im Service und in der Kommunikation des Hotels erlebbar. Das führt dazu, dass das Haus für Gäste wieder attraktiv ist und höhere Preise durchgesetzt werden können.

ÖHV: Bringt Upcycling finanzielle Vorteile?

Upcycling ist nicht günstiger als renovieren – aber auch nicht teurer. Der Vorteil liegt darin, dass jede Investition einem Konzept und einer klaren Zukunftsvision folgt. Das kann sich über mehrere Jahre ziehen. Wir haben aber auch gesehen, dass die Banken sehr viel lieber in Konzepte investieren, als in Immobilien.

ÖHV: Werden auch Sachen aus dem Bestand verwendet?

Wir sind bemüht, so viel wie möglich vom Bestand zu verwenden. Voraussetzung dafür ist, dass dadurch der Charakter des Hauses und der Ausrichtung unterstrichen wird. Je nach Größe, Alter und Neuausrichtung des Objektes verändern wir die bauliche Substanz. Bei kleineren Projekten steht die Erneuerung des Raumdesigns im Vordergrund. Die (Raum-)Ausstatter verwenden bestehende Möbel und modernisieren diese u.a. durch Sandstrahlen oder mit einer Trockeneisbehandlung. Bei größeren Projekten werden die Zimmer von unserem eigenen Designer gestaltet.

ÖHV: Für welche Betriebe eignet sich Tourismus-Upcycling?

Das Konzept funktioniert sehr gut bei kleineren Betrieben, die in eine Nische gehen müssen, um am Markt bestehen zu können.

© Nachzulesen in der ÖHV-Mitgliederzeitschrift “die lobby”, Herbst 2017

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eVermieterakademie Tirol

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